Sonntag, 16. Dezember 2012

Wertvolle Basis

vor ueber einem Jahr, wir waren noch mitten im Prozess, uns fuer eine Baufirma zu entscheiden, besuchte ich ein Kundenhaus in Sachsen, welches von einer ortsansaessigen Baufirma realisiert wurde. Der Chef dieser Firma, ein Herr Ober-Ingenieur, wurde von unserem zukuenftigen Nachbarn so sehr empfohlen, dass der Druck, uns mit dieser Firma zwecks Beratung zu treffen, irgendwann zu gross wurde.

Diese Beratung wurde leider recht schnell zu einer Belehrung, anders konnte man das nicht wirklich nennen. Eigentlich wurden uns nur herablassend schmunzelnd die Gruende genannt, warum so ein Huf Haus Typ in dieser Gegend ja fast gar nicht geht. Und wenn man das Glueck hat, mit ihm bauen zu koennen, dann nur, indem man ihn am liebsten einfach machen laesst. Laien wie wir haben da eh nichts zu suchen. Um uns von seiner Qualitaet und Kreativitaet zu ueberzeugen, bewarb er ganz stark seine letzte Kreation, das oben genannte Kundenhaus.
Vielleicht ist ja was dran, vielleicht haben wir wirklich zu wenig Ahnung und sollten uns doch auf solche Fachleute verlassen. Huf Haus Schnappsidee, eingeschuechtert machten wir uns auf in das Gebirgsvorland zur Hausbesichtigung. 

Das Haus war natuerlich massiv gebaut, laut Ober-Ingenieur (auf den Titel legte er wert) die einzige Bauweise, die ueberhaupt erlaubt sein sollte. Von aussen machte das Haus auch einen ganz ordentlichen Eindruck, nicht unbedingt das Design, das wir im Kopf hatten, aber durchaus vorzeigbar. Besonders die Lage mit der unglaublichen unverbaubaren Aussicht in das Bergland liess unsere Kinnlade nach unten fallen. Traumhaft. Aber das hatte der Ueber-Ingenieur ja nicht zu verantworten.

Blick von Leutersdorf
Die Bewohner des Hauses waren auch extrem nett, obwohl wir nicht einmal wirklich angemeldet waren, gaben sie uns eine komplette Tour durch ihr Haus, beschrieben alle guten und auch die nicht so guten Erfahrungen mit dem Herrn Ober-Ingenieur. Zum Glueck konnten sie ja offen sprechen, wir haben aus gutem Grund diesen Besuch ohne den Bau-Gott vorgenommen.

Man bedenke, die Baufamilie war gerade erst eingezogen und bestimmt noch betrunken vor Glueck ueber ihr neues Haus. Man haette bei der Begehung eine gewisse Euphorie und auch Stolz durchaus erwarten und verstehen koennen. Stolz gab es durchaus, ein wenig, aber euphorisch ueber die Bauerfahrung war die Familie definitiv nicht. Es gab wohl doch einiges mehr an Problemen, als dass man diese den neugierigen Eindringlingen vorenthalten wollte. Ein oder zwei Probleme haette man bestimmt unterschlagen, aber wir bekamen das volle Programm.

Die meisten Probleme und wohl auch der Grund, warum die Baufamilie am Ende ihres Budgets immer noch kein komplett fertiges Haus hatten, kamen von der Tatsache, dass es sich bei dem Ober-Ueber-Ingenieur nur um eine Firma handelte, die nach der Planung des Hauses saemtliche Gewerke an viele kleine Sub-Unternehmen vergibt, die sich am Ende gegenseitig die Schuld zuschieben koennen, wenn etwas nicht ganz so lief, wie geplant.

Beispiele waren der fehlende Fussbodenbelag im Obergeschoss, es muss ein Missverstaendnis gewesen sein, als man glaubte, diese waeren im Preis inklusive. Dann die bodentiefe Dusche, aus der sich das Wasser waehrend des Duschvorgangs auch im Rest des Badezimmers verteilen durfte, inzwischen fachmaennisch repariert mittels zusammengerolltem Badetuch. Oder der Keller, der entgegen der Wohnkeller-Idee der Bauherren am Ende doch nur den Charme eines Beton-Bunkers hatte.

Der Hoehepunkt war aber die Treppenanlage, welche nach Einbau erfolgreich das Oeffnen des Treppenhausfensters unmoeglich machte. War hier der Rohbauer schuld - schliesslich behauptete der Treppenbauer, im Plan waere an der Stelle gar kein Fenster gewesen - oder war es doch der Treppenbauer, der die Plaene nicht richtig lesen konnte. Vielleicht gab es ja zwei Plaene, dann waere sogar der Ober-Ueber-Super Ingenieur schuld gewesen. Undenkbar. Am Ende konnte man sich zum Glueck einigen, dass als Alleinschuldiger nur der Bauherr in Frage kam, warum hat er auch eine so grosszuegig dimensionierte Wendel-Treppe haben wollen. Die Loesung war dann genauso kreativ wie kostenguenstig, aus der Treppe wurde ein Stueck herausgesaegt, das schadete zwar dem Design etwas aber wenigstens konnte man jetzt das Fenster oeffnen.

Klar war uns nach dem Besuch immerhin eines. Ein Haus von vielen Sub-Unternehmen zusammenbauen zu lassen mag kostenguenstig sein, doch wenn man sein Haus auf diese Art bauen laesst, dann muss man vor Ort sein. Mehrfach in der Woche nach dem rechten schauen zu koennen, kann zwar nicht immer jeden Pfusch verhindern, aber immerhin muss man sich danach seine Abwesenheit nicht vorwerfen. Ohne Zweifel ist es fuer die Abstimmung der einzelnen Firmen besser, wenn derjenige, der am Ende alles bezahlen darf, immer irgendwie praesent ist, um im Fall der Faelle schnell hinzugezogen werden zu koennen.

Der Einwand koennte jetzt kommen, dass diesen Job auch ein Bausachverstaendiger haette uebernehmen koennen, aber genau diesen Job hatte ja der Herr Ober-Ueber-Ingenieur. Laut Beratungsgespraech ist er in der Woche fuenf (5!) mal auf der Baustelle und laesst sich auch zugeschuettete Baugruben wieder ausheben, wenn er unter der Erde Murks vermutet. Mehr als ein gecharteter Baubegleiter leisten wuerde. Allerdings auch nicht ganz die Erfahrung, die der Bauherr hatte, das Original-Zitat war - "der war vielleicht fuenfmal in der gesamten Bauzeit auf der Baustelle".

Wie schon frueher hier geschrieben, am Anfang unserer Hausbau-Termin-Planung gingen wir ja ganz fest davon aus, dass wir uns waehrend der heissen Phase des Hausbaus in England aufhalten werden. Eine Koordination verschiedenster Klein-Firmen ist aus so einer Entfernung eine Einladung fuer Probleme. Dass man bei Huf von der Bodenplatte bis zum Klopapierhalter alles aus einer Hand bekommen kann, erschien da irgendwie einfacher und hat zu unserer Entscheidung sicher beigetragen. Das Rund-Um-Sorglos Schluesselfertig Paket wollten wir haben, und bei Huf kann man das sogar mit dem guten Gewissen bekommen, dass diese Firma aus Gruenden der Gewinnmaximierung keine Gewerke an guenstigere Fremdfirmen vergeben wird. Das Einzige, was der Bauherr in Eigenleistung schaffen muss, ist, beim ersten Aufschliessen der Haustuer den Goldenen Schluessel nicht zu verbiegen. Und sonst nichts.

Leider stimmt das so nicht ganz. Denn das hier wird dem zukuenftigen Huf Haus Bewohnern in den Musterhaus Siedlungen nur im Nebensatz gesagt. Huf macht zwar wirklich alles am liebsten selber, nur den Tiefbau, den fassen sie nicht an. Und wenn man schonmal am Verantwortung verschieben ist, um Strom, Wasser, Telekom, TV, Gas und was auch sonst noch so angeschlossen werden muss, um alles darf sich der Bauherr selber kuemmern. Dazu kommen dann noch Zufahrt, Erdwaermebohrungen, Baufeldfreimachung, Kranstellplatz, Materiallagerstaette, Baustrom, Bauwasser, Baustellensicherung, Strassensperrungen, Grob- und Feineinmessung, Kaffee und Aschenbecher fuer die Monteure. Wenigstens besorgt Huf das Dixie-Klo selber, aber ansonsten besteht die Erwartung, dass sich der Bauherr wirklich um jeden Sch....selber kuemmern muss. Die einzige Unterstuetzung ist ein 11 Seiten PDF - in diesem verstecken sich alle Angaben zu den Arbeiten, mit denen man als Huf Bauherr doch eigentlich nichts zu tun haben wollte.

Man kann aber auch drum herumkommen, wenn man das noetige Kleingeld hat. Denn Huf bietet fuer den faulen aber fluessigen Bauherrn das sogenannte "Begleitende Projektmanagement" an. Damit, so das Versprechen, wird das Ganze wirklich zu einem Sorglos Paket. Fuer diejenigen, die wie wir ein Haus in der Entfernung bauen wollten und auch sonst wenig Interesse an der Koordination und Qualitaetskontrolle von verschiedenen Lieferfirmen haben, empfiehlt es sich dringend, auf dieses Angebot im Austattungsprotokoll einzugehen und sich danach wieder schlafen zu legen. Genau das hatte uns auch unser Huf Haus Owner Group Freund geraten. In unserer Situation ist die Wahl dieses Paketes ein sogenannter "No-Brainer" - also eine Entscheidung, ueber die man nicht lange nachdenken muesste. Es sei denn, dass so ein Service ueber 8.000 Euro kostet - da wurde aus dem No-Brainer ganz schnell ein No-Way.

Ist denn dieser Service wirklich so viel Geld wert? Die Kosten fuer den Tiefbau und die Anschluesse kommen ja trotzdem noch oben drauf, wir wuerden Huf ja nur die Koordination und Ausschreibung ueberlassen. Sollte sich mit ein klein wenig Organisationstalent dieses Geld nicht sparen oder besser in die Austattung des Hauses stecken lassen? Wie wuerdet Ihr euch entscheiden, wenn man ein paar Wochen Stress gegen die Option eines Super-Duper KNX Systems haelt? Bei uns hat jedenfalls das KNX System gewonnen, davon versprechen wir uns langsfristig einfach mehr Freude. Wir hoffen ja mal ganz stark, dass sich aufgrund unserer Tiefbau-Sparvariante das Haus nicht irgendwann einmal hangabwaerts bewegt.

Also die Entscheidung war, kein begleitendes Projekt-Management, ich denke mal, damit sind wir unter den Huf Kunden kein Sonderfall. Aber eine gewisse Unsicherheit blieb. Schliesslich machen wir uns jetzt selbst fuer alles unterhalb der Bodenplatte selbst verantwortlich und koennen bei einem Versagen einer unserer Firmen des Vertrauens durchaus einiges an Kosten und Verzoegerungen verursachen. Das Lesen des PDF Files machte das Leben auch nicht leichter, der erhobene Zeigefinger, dass man sich ja schliesslich selbst in diese Misere durch die Abwahl des Gluecklich Paketes gebracht hatte, klang auf fast jeder Seite durch.

Kurze Zeit spaeter kamen dann doch zwei grosse Briefumschlaege von Red-Blue Energy - darin waren die bereits ausgefuellten Antraege fuer Strom und Wasser, einfach nur noch unterschreiben und weiterleiten. Es gibt also durchaus etwas Unterstuetzung auch fuer die ignoranten Bauherren, die es einfach nicht besser wissen wollten. Wenn der Rest der Organisation auch so einfach bleibt, dann wird es keine Probleme geben. Frohen Mutes ging es also los.

Wasser und Strom war also bereits auf dem Weg, Gas brauchen wir nicht. Telekom war auch nach kurzer Zeit beantragt. Die einzige Schwierigkeit dort bestand eigentlich nur darin, diesen Anschluss aus dem Ausland zu bestellen. Denn 0800- Nummern funktionieren nur im Inland und das Internetformular liess sich auch nicht dazu bewegen, eine englische Postleitzahl in der Kundenadresse zu akzeptieren. Nicht sehr Ruecksiedlerfreundlich. Immerhin war eine Erdwaermebohrfirma recht schnell gefunden, aber davon gibt es in der Gegend ja auch nicht viele. Und siehe da, diese bieten auch ein Rundum-Sorglos Paket, inklusive Hausanschluss, Tiefbau und Einholen aller Genehmigungen. So koennte das weitergehen.

Blieb nur noch der Tiefbau, ein Blick in die gelben Seiten und schon wurden alle Firmen, die mutig genug waren, in ihren Anzeigen eine Email Adresse anzugeben, mit meiner Anfrage belaestigt. Immerhin zehn Emails gingen raus, und ganze zwei haben geantwortet. Man scheint sich nicht wirklich um nervige Bauherren mit ihren wenig profitablen Einfamilienhaeusern zu reissen. Viel lieber kuemmern wir uns doch um die Hochwasserschaeden des Jahres 2010, das gibt noch fuer Jahre genug Arbeit. Aber zwei Firmen sind ja auch besser als nichts, und da wir im August eh in Deutschland waren, habe ich mich mit beiden auf dem Land getroffen, um das Angebot zu besprechen. Zusaetzlich gab es noch Treffen mit dem Bohrer und noch einem weiteren Tiefbauer, fast jeden Morgen um 8 Uhr stand ich also auf dem Land und wartete, sehr zur Erheiterung der Pensionsgaeste des Nachbarn, die jeden Morgen auf dem Weg zum Fruehstueck an mir vorbei mussten. Ich hatte schnell den Namen weg: "Der auf die Baufirmen Wartende".

Immerhin zwei der Tiefbauer haben mir dann auch tatsaechlich ein Angebot geschickt, vom Dritten bekam ich nur eine Belehrung, dass ich doch gefaelligst erst mit einem Architekten eine ordentliche Tiefbauplanung organisieren sollte. Nur dann kann man ueberhaupt erst zum ueberaus komplexen Thema eines Angebots schreiten. Die empfohlene Architektin hatte aber auf diese Planung leider ueberhaupt keine Lust, sie war wohl auch mit dem Rechnungen schreiben an die hochwassergeschaedigten Gemeinden schon ueberfordert. Aber zwei Angebote sind ja auch schon gut. Wie entscheidet man sich aber fuer eines, wenn beide fast genauso teuer sind, aber inhaltlich nur wenig miteinander zu tun haben. Die Kubikmeter, Abtransport oder Lagerung, die Tonnen Mineralgemisch, die Baggerstunden - nichts passte zusammen. Deutlich wurde immerhin, dass eines der Angebote, obwohl um ein paar hundert Euro teurer, viel mehr Material und Leistungen aufgelistet hatte. Sogar an die Entsorgung der Hecke, den Kranplatz und die Zufahrt wurde hier gedacht. Das Bauchgefuehl tendierte zu diesem Angebot, das andere hatte einfach zuviel Spielraum fuer Ueberraschungen.

So viel Erde und so wenig Platz - Danke an das Biotop

Verschaetzt hatten sich am Ende eh beide. Das erste Angebot wollte 100 Kubikmeter Erde seitlich lagern, das andere sogar 300 - am Ende moeglich waren nur 80. Denn auf das Biotop darf ja kein Dreck, dann wuerde ja meine schuetzenswerte Wiese leiden. Ein Lagern auf dem Grundstueck ist natuerlich billiger, als den Aushub abzutransportieren. Hier hatte sich das eine Angebot also bereits das erste Mal etwas schoen gerechnet.

Und auch die dort angebotenen 40 Tonnen Mineralgemisch verhalfen zwar zu einer geringen Angebotssumme, erschienen mir aber doch recht wenig, zumal der andere Tiefbauer hier gewaltige 250 Tonnen geschaetzt hatte. Wirklich gebraucht wurden nur 92 - aber auch das sind mehr als doppelt so viel als vom billigeren Tiefbauer angeboten. Somit war hier das zweite Angebot wieder ehrlicher, wir haben uns also richtig entschieden, davon bin ich inzwischen mehr als ueberzeugt.

Denn auch die Art und Weise, wie flexibel hier auf meine oder Huf Haus Sonderwuensche waehrend der Bauphase eingegangen wurde, alles bestens und ohne Probleme. Trotz erschwerter Bedingungen durch den auftretenden Fels gab es am Ende auch keine Ueberraschung in der Schlussrechnung. Dass zwar immerhin 100 Kubikmeter mehr Erde abtransportiert wurden, als im Angebot geschaetzt, hatte gar keinen Einfluss. Das hatte sich mit der geringeren Menge Mineralgemisch wieder ausgeglichen. Die Rechnung landete fast auf den Euro genau beim Wert des Angebots. Klasse.

Erschwerte Bedingungen

Jetzt musste nur noch die Baugrube vom Huf Bauleiter abgenommen werden. Dazu war noch ein weiterer Besuch vom Geologen notwendig, Huf will sich hier nicht auf das Bodengutachten alleine verlassen.
200 Euro um zehn Minuten in der Baugrube rumzuwandern, kein schlechter Verdienst. Und auch der Vermesser sollte noch bedacht werden, schliesslich ist ja bald Weihnachten. Die Feinabsteckung mit Hoehenueberpruefung war aber leider zwingende Voraussetzung fuer den Stempel vom Huf Bauleiter. Wenn irgendwas wirklich nicht passt, dann wird ein zweiter Besuch zur Abnahme notwendig, und der kostet dann richtig Geld. Der drohende Zeigefinger aus dem PDF zeigte seine Wirkung, besser also, man kriegt das beim erstem Mal richtig hin.

Baugrube - Fast fertig


Zum Glueck wurde die Baugrube aber ohne Beanstandungen abgenommen und das Kellerteam konnte anruecken. Die finale Bestaetigung, dass wir mit unserem Tiefbauer einen guten Griff gemacht haben. Und wir haben jetzt auch endlich die Gewissheit, dass dieses teure Projektmanagement zwar eine schoene Nerven-Beruhigung darstellt, aber nicht unbedingt notwendig ist. Am Anfang gab es zwar durchaus Momente, in der wir aufgrund der Groesse der Aufgabe geglaubt hatten, dass wir uns hier zuviel zumuten. Das "helfend" gemeinte PDF klang schon recht bedrohlich, aber am Ende wurde nichts so heiss gegessen wie gekocht. Ein PDF ist auch geduldig, wenn ich das jetzt lese, weiss ich gar nicht mehr, worueber ich mir diese ganzen Sorgen gemacht habe.

Ging also alles wirklich so glatt? Nicht ganz, ich will ja ehrlich sein. Bei der Baugrubenabnahme wurde dann doch ein recht wichtiges Detail uebersehen, aber davon wird erst mein naechster Beitrag handeln.

Kommentare:

  1. Dass Huf Haus nict ohne Sub-Unternehmer baut stimmt natürlich nicht. Bei unserem Haus wurde zumindest der Innen- und Aussenanstrich sowie der Bodenbelag und die Installation der Sanitäranlagen von Sub-Unternehmern durchgeführt.
    In der Folge musste der Innenanstrich ein zweites mal erfolgen (falsche Farbe), im Buche Parkett wurde ein Brett mit einem Riss verlegt (Bei der Bauabnahme festgehalten aber anschliessend haben sich weder Huf-Haus noch der Verleger mehr gerührt) und die Duschtasse, die sie installieren wollten sah dermassen verschrammt aus, dass sie sie wieder mitnehmen konnten. Darüberhinaus wurde das Waschbecken im bad erst geraume Zeit nach unserem Einzug installiert (vergessen zu bestellen, na so was)

    Der Ober-Ingenieur von Huf kommt übrigens auch kaum mehr als 5 mal während des Hausbaus.

    Es ist nicht alles Gold was glänzt, auch bei der Fa Huf nicht

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo,
      na dann bin ich wirklich mal gespannt, wie das bei uns mal wird. Ich dachte immer, dass Huf fuer diese Arbeiten diese vielen ART Firmen verwendet. Maler-Art, Boden-Art, Garten-Art usw. - die sind zwar rechtlich unabhaengig aber doch irgendwie mit Huf verbunden. Ich hoffe mal, ich bin hier auf keinen Marketing - Trick reingefallen.
      Gruss Rene

      Löschen
  2. Auch Hallo,

    na ja, meine Erfahrungen sind auch schon wieder 12 Jahre her, Maler-Art etc. gab es damals noch nicht. Ich habe das als Zusatzangebote für den zahlungskräftigen Kunden verstanden, kann mich aber auch irren...

    Lassen sie sich auf keinen Fall bei der Bauübergabe von Sprüchen wie "Ein Haus ist ja kein Möbelstück" beeindrucken (mir klingen heute noch die Worte des Huf-Bauleiters im Ohr). Bei Huf-Preisniveau kann man aus meiner Sicht durchaus eine Qualität die an diejeneige von Möbelstücken oder Fahrzeugen grenzt z.B. keine Fugen wo keine hingehören, etc.(I´m not picky)

    Im Prinzip sind Sie bei Huf wahrscheinlich etwas besser aufgehoben als bei anderen Lower-Cost Anbietern aber das sollte Sie nicht dazu verleiten den Bau einfach so laufen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass schon alles gut geht. Das es anders gehen kann beweist ein link in ihrer linksammlung...

    Was aus meiner Sicht gar nicht geht ist, dass man am Ende die Nachbesserung einzelner Gewerke and den SUbunternehmer (den der Bauherr ja nicht kennt) deligiert und wenn der sich nicht rührt als Fa. Huf nicht dafür geradestehen will. Da hat mein heile Weltbild bezüglich der Fa. Huf doch einige Kratzer bekommen

    MfG

    AntwortenLöschen